Wenn Nachrichten Angst machen

Wenn dich die Weltpolitik krank macht, erlebst du eine völlig verständliche Reaktion auf anhaltende Krisen, die Psychologen oft als „Weltschmerz“ oder „Crisis Fatigue“ (Krisenmüdigkeit) bezeichnen. Es ist absolut nachvollziehbar, dass dich die Flut an negativen Nachrichten, Kriegen und globalen Unsicherheiten emotional und körperlich erschöpft. Du bist mit diesem Gefühl nicht allein.
Um deine mentale Gesundheit zu schützen und wieder Handlungsfähigkeit zu erlangen, helfen strukturierte Veränderungen im Umgang mit Informationen und dem Alltag:
- Feste Zeiten setzen: Nachrichten nur noch einmal am Tag für maximal 15 Minuten konsumieren.
- Kein „Doomscrolling“: Das endlose Scrollen durch negative Schlagzeilen auf Social-Media-Plattformen am Abend strikt unterlassen.
- Push-Nachrichten deaktivieren: Alle Eilmeldungen auf dem Smartphone ausschalten, um die ständige Alarmbereitschaft des Körpers zu stoppen.
- Qualität vor Quantität: Nur noch eine Handvoll sachliche, gut recherchierte Medienformate nutzen und Boulevardmedien meiden

